Passend zur Geschichte des pelztierfressenden Alf aus “Cuvac-Blog-City” ein Gedicht von Robert Gernhardt, erschienen in “Gesammelte Gedichte”, S. Fischer Verlag, 4. Auflage, 2006

Ich hab den Tonfall noch im Ohr mit dem der Fuchs die Gans beschwor, ihm zuzuhören.

Er sprach sehr leise und sehr kühl, als ängstige ihn das Gefühl, sie zu verstören.

Er sagte sinngemäß, sein Schwanz sei jener Teil, an dem er ganz besonders hänge.

Das heißt, im Grunde hinge er, der Schwanz, an ihm, ein Umstand, der ihn nun bedränge.

Denn jemand stände auf dem Schwanz, und darum frage er die Gans, ob sie drauf stehe.

Ihm sei so. Und sie sei recht schwer; weshalb er für den Vorschlag wär´, dass sie bald gehe.

Die Gans hielt stumm den Kopf gesenkt. Sie wurde durch was abgelenkt, dass essbar schien und rot war.

Sie biss wie träumerisch hinein und wollte noch “Äh! Haare!” schrein und schwieg, da sie schon tot war.

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