Mit dem Hund entspannt ins Ausland reisen, das ist nicht in jedem Fall so einfach möglich. Zumindest nicht für Halter von bestimmten Hunderassen. In verschiedene Länder ist die Einreise mit Hunden bestimmter Rassen und/oder bestimmtem Erscheinungsbild, welches an bestimmte Rassen auch nur erinnert, gänzlich verboten. So sollte sich vorsichtshalber jeder Hundehalter vor Auslandsreisen nach den jeweiligen Landesbestimmungen des Landes, in welches er reisen möchte, erkundigen. Sicher ist sicher!

Die diversen Einschränkungen betreffen nicht nur die sogenannten “Kampfhundrassen”, sondern auch einige Wach- und Schutzhunde, z. B. den Rottweiler.

Frankreich lässt Hunde des Typs Pitbull, Mastiff und Doggen nicht einreisen, egal ob die Hunde offizielle Ahnentafeln besitzen oder nicht. American Staffordshire Terrier und Tosa Inus dürfen einreisen, wenn sie Abstammungspapiere nachweisen können.

Dänemark verweigert die Einreise für Pitbull-Terrier und Tosas, aber auch für Kreuzungen mit diesen Rassen.

Ungarn verbietet die Einreise für mehrere Rassen, Hundehalter sollten sich hier gezielt erkundigen.

Ganz brisant ist es in Bezug auf die Niederlande: Die Einreise mit Pitbulls und Hunden, die auch nur annähernd ähnlich aussehen, ist gänzlich verboten. Wer mit einem American Staffordshire Terrier in die Niederlande reisen möchte oder muss, der sollte unbedingt die Abstammungspapiere (Ahnentafel) mit sich führen. Anderenfalls kann der Hund beschlagnahmt, ja sogar eingeschläfert werden! So verfährt übrigens auch Frankreich.

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