Endlich ist es wieder richtig Sommer! Tolles Wetter lockt nach draußen, gerade und nicht zuletzt uns Hundeleute. Doch birgt der Sommer so einige Gefahren, die eigentlich bekannt sein dürften, aber an dieser Stelle durchaus nochmals erwähnt werden sollen.

Insektenstiche – sind auch für viele Hunde ein Gefahrenpotential. Die nervenden Summ- und Brummplagegeister animieren unsere Vierbeiner dazu, nach ihnen zu schnappen. Stiche außerhalb des Körpers können je nach Insektenart, Stichstelle und Hund recht schmerzhaft sein, jucken, brennen und entzündliche Stellen bis massive Allergiereaktionen verursachen. Bienen- und Wespenstachel sollten, wenn möglich, herausgezogen werden, denn sie sondern über den, dem Stachel anhängenden Giftbeutel Gift ab, was die Auswirkungen des Stichs massiv verstärken kann. Empfehlenswert sind kalte Kompressen und keimtötende Mittel wie z.B. Calendula-Tinktur, die auf die Stichstelle aufgetragen wird. Gegen allergische Reaktionen ist Kalzium ein bewährtes Mittel, z.B. Calcium-Frubiase-Ampullen. In kritischen Situationen bitte unbedingt den Tierarzt konsultieren!

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Stiche in die innere Maulregion, den Rachen, den Hals oder die Nase verursachen sehr rasch auftretende Schwellungen, die beim Hund zu massiver Atemnot führen können. Kalzium als Notfallversorgung ist eigentlich nicht verkehrt, doch sollte in solchen Fällen schnellstmöglich tierärztlicher Rat eingeholt werden.

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Hitzeschlag – kann den Hund sehr schnell ereilen, wenn er bei hohen Aussentemperaturen im Auto zurückgelassen wird! Auch geöffnete Fenster oder Heckklappen stellen keine zuverlässige Kühlmöglichkeit dar. Selbst im Schatten abgestellte Autos vermögen eine extreme Innenraumtemperatur zu entwickeln. Auch größere Belastungen sollten Hunden in extremer Hitze und bei direkter Sonneneinstrahlung erspart bleiben. Hundesport oder Extremwanderungen bei hohen Temperaturen können für hitzeempfindliche Hunde, aber auch für ältere oder kranke Tiere zum Todesurteil werden. Hohe Temperaturen und Flüssigkeitsverlust (z.B. durch vermehrtes Hecheln!) greifen den Organismus an und auch das Gehirn wird nicht mehr ausreichend versorgt. Um einen überhitzten Hund abzukühlen, ist z.B. ein nasses Handtuch, in welches er gewickelt wird, oder ein feuchtes T-Shirt, welches im angezogen wird, nützlich. Wasser sollte er nur in kleinen Mengen gereicht bekommen, da er größere Mengen leicht erbricht und somit letztlich gar nichts aufgenommen hat.

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Schwimmen – und plantschen ist für viele Hunde ein großes Vergnügen, doch ist auch hier Vorsicht geboten! Niemals sollte dem Hund erlaubt werden, übermütig und enthusiastisch überall unbedacht ins Wasser zu springen. Man weiß nie, was unter der Wasseroberfläche ist und ob der Sprung an dieser Stelle wirklich ungefährlich ist!

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Gerade ein aufgeheizter Hundekörper – wie bei uns Menschen auch gefährlich! – sollte nicht sofort ins kühle Nass hineinspringen, sondern über langsames Ins-Wasser-Hineingehen abkühlen.

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Spielen mit Hunden am Wasser macht viel Spaß, sollte aber auch mit Bedacht ausgeübt werden! Stöckchen schmeißen ist beliebt, doch holt der Hund den Stock und hält ihn ungünstig im Maul, so können massive Verletzungen im Rachenraum das Ende des vermeintlich lustigen Spiels sein! Wasser-Spielzeug für Hunde ist bedeutend ungefährlicher!

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Achten Sie auf sich und Ihren Hund! Genießen Sie die hoffentlich noch reichhaltigen Sommertage, haben Sie viel Spaß miteinander und verleben Sie einen unbeschwerten Sommer 2008!

Ihre Hundeschule Tatzen-Treff und die Slovensky Cuvac “vom Wolfshorn”

www.tatzen-treff.de www.cuvac.de

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