Präambel

Der Hund stammt vom Wolf ab. Er hat wölfische
Wesensmerkmale und Bedürfnisse. Aufgrund dieser
Abstammung hat er die folgenden Rechte, obwohl er ein
Mitglied unserer Gesellschaft ist. Hundehalter, Züchter
und Ausbilder sind aufgerufen, sich diese Rechte stets
gegenwärtig zu halten und sich zu bemühen, die Achtung
dieser Rechte zu fördern und durch fortschreitende
Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung
und Verwirklichung zu gewährleisten. Denn das Verhalten
eines jeden Hundes wird entscheidend geprägt durch
seinen Menschenpartner.

* Artikel 1: Der Hund hat das Recht auf einen
sachkundigen Besitzer
* Artikel 2: Der Hund hat das Recht auf dauerhaften
sozialen Kontakt zu Menschen und Hunden
* Artikel 3: Der Hund hat das Recht, mit Artgenossen
zu spielen
* Artikel 4: Der Hund hat das Recht auf
Verlässlichkeit in seinen sozialen Beziehungen
* Artikel 5: Der Hund hat das Recht auf artspezifische
Kommunikation
* Artikel 6: Der Hund hat das Recht auf körperliche
Auslastung
* Artikel 7: Der Hund hat das Recht auf freie
Bewegung
* Artikel 8: Der Hund hat das Recht auf Leben und
körperliche Unversehrtheit
* Artikel 9: Der Hund hat das Recht auf Aufgaben, die
seinem Wesen entsprechen
* Artikel 10: Der Hund hat das Recht, durch eigene
Erfahrungen zu lernen
* Artikel 11: Der Hund hat das Recht, sich schmutzig
zu machen, zu stinken und Flöhe zu bekommen
* Artikel 12: Der Hund hat das Recht auf art- und
bedarfsgerechte, abwechslungsreiche Ernährung

Schluss:

Der Hund ist ein Hund! Gleichwohl läuft er in unserer
Gesellschaft Gefahr, nur noch an den menschlichen
Ansprüchen gemessen zu werden. Die vorgenannten Rechte
sollen einen Beitrag dazu leisten, den Hund als Tier
mit wölfischen Bedürfnissen zu sehen, wertzuschätzen
und zu lieben.

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