Oh, je, was war das für ein Wetter an den Tagen vorm letzten Septemberwochenende! Das ließ nun wirklich nichts allzu Gutes vermuten, aber … – wir hatten Glück! Einer01 schönen Septemberwanderung stand nichts im Wege, und so trafen sich immerhin 11 Hundefreunde mit 10 Hunden am morgendlichen Treffpunkt. Und los ging es!

Anfangs waren wir noch alle etwas skeptisch: Unser eigentlicher Boyscout mit Ortskenntnis und Wanderkarte war krank zuhause geblieben. Eine Karte hatte keiner dabei, und das iphon für das 02 Geocaching auf der Route war auch ausgefallen. Marina kämpfte mit dem GPS-Gerät und konnte nach den versuchten Wegweisungen der Cachesuche in Rhode auch nicht wirklich überzeugen. Aber sie hatte dazugelernt, wie sich später bei ihrer treffsicheren Ansage beweisen sollte. Zumindest wussten wir die Richtung – und die schlugen wir erstmal ein und landeten auf einem traumhaft schönen Weg! Dank Kyrill und dem guten Wetter hatten wir Fernsichten wie aus dem Bilderbuch. Es war einfach phantastisch!

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Da durfte dann auch das Gruppenfoto in dieser traumhaften Landschaft nicht fehlen. War aber gar nicht so einfach, die Hunde und Menschen irgendwie zu drappieren, und offensichtlich ergab sich eine hell-dunkel Gruppierung, die zumindest optisch der künstlerischen Gestaltung etwas entgegen wirkt ;-)

Die Landschaft war großartig! Schöner kann es auch in fernen Ländern nicht sein, und der Weg machte mit jedem Schritt mehr Spaß! 05
06 Die Hauptstrecke verlief oben auf dem Bergkamm, so dass das Auge schauen, schauen, schauen konnte. Und, egal zu welcher Seite man schaute, es war einfach nur schön!

Nach gut einer Stunde Wegstrecke wurde Marina mit ihrem GPS plötzlich flott. “Hier muss es sein”, hatte sie kaum ausgesprochen, da hielt sie auch schon das Döschen vom Cache “Ginsburgblick” in den Händen. Ein echter Cacher-Profi, die junge Dame! 07 Gründlich wurde der Fund inspiziert, die Tauschgegenstände hervorgekramt und der Fund im Cache-Logbuch eingetragen. Während die Cacher gut beschäftigt waren, legten die übrigen “Muggels” eine 08 Verschnaufpause ein und/oder stärkten sich für die nächsten Kilometer. Denn eins war klar, zurück wollte noch keiner von uns, dafür war es zu schön in Mütterchen Natur. Und da der Cache an einer Kreuzung lag, brauchten wir ja einfach nur weiter geradeaus zu gehen und zu schauen, wohin der Weg uns führte! Wir waren noch fit und motiviert. Wetter gut, Laune gut, Stimmung gut – alles gut!

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So marschierten wir zur großen Freude der Vierbeiner weiter. Berta und Lajos immer vornweg konnte es nicht schnell genug gehen.

Und bald blickten wir auf Kredenbach im Tal und weiter bis nach Kreuztal. Da hatten wir also schon ein ganz schönes Stück zurückgelegt! Wir würden doch wohl auf dem Rückweg nicht an der Hauptstraße entlang laufen müssen? 11
13 Dann tauchte plötzlich mitten in der Landschaft der Sendemast auf. Ob unser schöner Weg womöglich nur ein Zubringer zu diesem Metallspieß gewesen ist? Nein, offenbar nicht, denn deutlich sichtbar schlängelte sich ein Trampelpfad weiter. Das sah abenteuerlich aus! Den wollten wir nehmen, denn Abenteuer sind immer spannend.
Also Kletterpartie den Berg runter und auf halber Höhe dem Pfad nach rechts folgen. Die Richtung kam hin, die Landschaft war toll, allen machte es Spaß, konnte somit nur gut sein. 15
12 Und dann war plötzlich die SMS wieder zu sehen, wir waren also definitiv auf dem richtigen Weg. Von hier oben konnte man so richtig erfassen, wie riesig groß dieser Werkskomplex ist und welche Ausmaße das Betriebsgelände hat.

Sanft schlängelte sich der mittlerweile wieder relativ breit gewordene Weg den Berg hinab. Hier und da sah man ober- und unterhalb weitere Wege, die offenbar alle miteinander verbunden waren, denn Jogger, die uns bereits einmal passiert  hatten, kamen uns plötzlich wieder entgegen. Und bestaunten die braven Hunde, die entweder am Wegrand saßen, bis die Läufer vorbei waren, oder einfach gar keine Notiz von ihnen nahmen und 16ihrer eigenen Wege gingen.

Kurz vorm endgültigen Abstieg ins Tal trafen wir noch auf eine wunderschöne Hütte. Alles anhalten für ein weiteres Gruppenfoto! Eigentlich hätten die gut sichtbaren Weißen in den Hintergrund gehört und die dunklen, bis auf Berta auch allesamt kleineren Dunklen in den Vordergrund. Na, ja, beim nächsten Mal!

Nach drei Stunden trafen wir am Ausgangspunkt wieder ein und freuten uns auf das bekannt gute Essen im Gasthof “Zum alten Bahnhof” in Allenbach. Eine tolle Wanderstrecke, ein schöner Tag. Diese Region nehmen wir für 2011 nochmals ins Programm!

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Vielen Dank an Tom für die Bilder des Wandertages!

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