Mit mittlerweile 300 gefundenen und 3 selbstPetra8gelegten Geocaches, stehe ich sicherlich noch am Anfang einer “Geocacher-Karriere”. Doch hat das “GC-Virus” mich voll erwischt, und es gibt immer wieder tolle neue Erfahrungen zu machen. An T4er und T5er traut man sich ja zu Beginn nicht so leicht allein heran, doch in der Gruppe mit Erfahrenen sind das absolut grandiose Erfahrungen! Die hohe T-Wertung (T = Terrain/Gelände) steht eigentlich immer für Klettern oder abenteuerliche “Höhlen-Besichtigungen”, die ein bißchen Mut, Überwindung, Geschick, manche mögen es Übermut nennen, erfordern.

Im Team mit vielen Cacherkollegen konnte ich meine ersten Kletterübungen absolvieren. Dank Rogers und Jessicas kompetenter Unterweisung und der von ihnen geliehenen Kletterausrüstung ging es hoch hinauf zur Dose an der Decke eines Tunnels. Zuerst erfolgte die Einweisung in die Theorie am Boden.

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Dann ging es hinauf!

Und WIE es hinauf ging! Ich war selber völlig überrascht, wie sich so ein wenig Handhabungstechnik und das richtige Kletterwerkzeug auswirken.

Eigentlich war es weder besonders schwierig, noch ausgesprochen anstrengend. Ein gezieltes Zusammenspiel von Fuß- und Handarbeit – und schon befand ich mich in schwindelnder Höhe unter der Decke!

Wow!

Am Ziel angekommen, war das Loggen selber nur noch ein Kinderspiel! Schwieriger war eher die Vorbereitung für den Abstieg, denn die Steigklemme wollte und wollte sich nicht lösen lassen. Komisch, am Boden war alles so einfach ….. wolfshorn

Doch letztlich konnte ich mich wieder abseilen und heil den Boden erreichen. Ein tolles Erlebnis! Danke nochmal an Jessica und Roger für den Crashkurs und an Klafri und Logstoff für die Bilder!

Mit Ratz und Rübe samt M+M-2010 ging es einige Tage später auf Nachtmission a la “James Bond”. Eine Fülle von tollen Aufgaben waren “in geheimer Mission” zu meistern, doch der “Gipfel der Genüsse” kam fast zum Schluss! Ein ehemaliger Stollen, der nur durch einen kleinen Einstieg zu erreichen war.

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hoehle3 Wie Michael bei seiner Größe hier rein- und rausgekommen ist, ist mir noch heute ein Rätsel.

Auf jeden Fall war er in Null-komma-Nix im Loch verschwunden und wartete auf uns. Zurück half er Marina und mir ganz gentleman-like zuerst nach draußen, bevor auch er sich wieder hervorklappte.

 

 

Hatten wir selbst bei nächtlichen hoehle4Temperaturen noch im Wald das Gefühl in der Sauna zu sitzen, so boten die hiesigen Gewölbe eine gern angenommene Abkühlung. Sogar die warmen Jacken und Pullover wurden herausgekramt und angezogen. Dann ging es auf Höhlen-Expedition! Ein wenig stellte sich schon Forschergefühl ein, wenn auch die gefundenen Einzelstückschuhe gewisse Fragen aufwarfen. Und zumindest in der vorderen Halle zeugten eine Menge von Unrat, dass wir nicht die ersten Besucher waren ……..

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Um 21 Uhr waren wir aufgebrochen, und um 23.30 Uhr waren wir verschwitzt, dreckig, durstig, erschöpft und höchst zufrieden nach erfolgreich absolvierter Mission wieder am Auto zurück. Noch eine ganze Weile standen wir am Parkplatz schwatzend zusammen. Es war ein toller Abend, für den (und für die Fotos!) ich Ratz und Rübe nochmals herzlich danke!

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