Die Tatzen-Treff-Wandersaison 2010 wurde bei schönem Vorwinterwetter mit einem echten
Highlight beendet:
Der KuLTour-Pfad und die anschließende Einkehr in die Dumicker Hitzenalm standen auf dem Programm.
Zehn Hunde und 12 zugehörige Menschen machten sich frohgelaunt und neugierig auf den Weg ….
| Oh, etwa das erste Kunstobjekt???? Wohl nicht! Da hat sich offenbar jemand ein lauschiges Aussichtsplätzchen geschaffen – oder einfach nur Müll entsorgt! |
| In einer langen Karawane ging es zuerst einmal kräftig den Berg hinauf. Immerhin mussten wir von Dumicke ja erstmal auf den KuLTourpfad kommen – und da lag eben ein “Hügelchen” zwischen! |
| Nach der eiskalten Nacht war alles noch fest gefroren. Doch die Wettervorhersage hatte einen schönen Tag, sogar mit etwas Sonne, versprochen. Und die Prognose stimmte, es war richtiges Wanderwetter! |
| Still, unaufdringlich, unspektakulär, aber sehenswert eingebettet in die Umgebung, so liegen die gestalteten Naturobjekte am Weg. |
| Nanu, wie kommen denn die Geweihe an den Baum????
Auf jeden Fall stammen sie offensichtlich von “Rotwild” |
| An der Lister angekommen, war für uns bereits fast die Hälfte des Weges zurückgelegt. Auf dem Parkplatz bei Gut Kalberschnacke legte ich auf dem Eis noch eine Sondervorstellung hin: Haltungsnote 6,0! |
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| Manche Kunstobjekte ließen sich sogar für kleine Übungen mit dem Hund nutzen – oder gleich ein neues Kunstwerk kreieren: ”Baumröhre mit Hund” statt Gruppenbild mit Dame |
Alles wird genauestens inspiziert!
Manchmal wird man als Wanderer und Betrachter selbst beobachtet!
| Und dann kam wirklich auch die Sonne hervor. Damit wurden Landschaft und Natur gleich noch viel schöner. Traumhafte Fernsichten über weiß bepuderte Wiesen erhielten wir auf unserer Tour. |
| Wäre es uns zu warm geworden, hätten wir hier am Kleiderständer ordentlich ablegen können. Bei den winterlichen Temperaturen wurde aber eher kurz überlegt, ob das Kunstwerk um den Hut beraubt werden könnte. Wir ließen ihn aber doch besser am Ort … |
Ein wirklich schöner, besinnlicher Ort war der Platz der “Baumschule”. Auf den installierten Stelen sind Sinnsprüche niedergeschrieben, die sich mit dem Thema Natur philosophisch-
literarisch auseinandersetzen. Fast meditativ, dieser Platz im Wald! Dank Torbens hellem Entdeckergeist, konnten wir die Infos zu den Sprüchen auf der Tafel lesen, die der kleine Fiffikus unter dem Schnee freigelegt hatte!
Folgende Sprüche waren zu lesen:
1. Niemals sagt die Natur das eine, die Weisheit das andere. (Juvenal)
2. Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat. (Nietzsche)
3. Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet. (Goethe)
4. Bäume sind Gedichte, die die Erde an den Himmel schreibt. (Gibran)
5. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen. (Dürer)
6. Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie. (Thoreau)
7. Leben wie ein Baum, einzeln und frei – doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. (Hikmet)
Und dann kam, als wir den Wald verließen und auf eine große Wiesenfläche kamen, die Überraschung: Plötzlich stand mitten auf dem einsamen Weg ein Auto! Einladend
war die Heckklappe geöffnet und gab den Blick frei auf ein mobiles Café! Marinas Mutter wartete mit Glühwein, Kaffee, Kinderpunsch, selbstgebackenen Kuchen und Keksen auf uns. Natürlich gab es auch Leckerlis für die Vierbeiner. Vielen Dank an Silvia – das war eine tolle Idee!
Frisch gestärkt ging es auf die letzte Etappe zurück nach Dumicke.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen, hatten wir das gesamte Holzhaus der Hitzenalm für uns allein. Schleunigst standen Wurstsalat, Jausenteller und Waffeln auf dem Tisch, und bei ausgiebigem Geplauder saßen wir noch gemütlich ein Stündchen beieinander.
Vielen Dank an Marina für die Vorarbeit der Routenerforschung, und vielen Dank an Silvia für die köstliche Stärkung!
Das war wirklich eine tolle Jahresabschlusswanderung, die rundum gelungen war und begeisterte.
